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Guerilla Gardening - grüne Aufrührer oder Umweltaktivisten

Guerilla Gardening Urban Gardening

2014 Sie erscheinen aus dem vermeintlichen Nichts und führen einen regelrechten Eroberungsfeldzug in nahezu allen großen Metropolen der westlichen Welt. Vom Ursprungsland Großbritannien aus, wo die Guerilla Gardening einen regelrechten illegalen Bepflanzungskrieg gegen die Monokulturen des Spießbürgertums führen. Bis an die Zähne bewaffnet tauchen politisch hoch motivierte Guerilla-Gärtner immer dort auf, wo diese am allerwenigsten vermutet werden. Von ihren Aktionen überzeugt, nennen es Guerilla-Gärtner einen revolutionären Weisheitskampf, welcher mit ausgetüftelten Strategien bis ins noch so kleine Detail zum Erfolg führt. Ein kleiner Krieg gegen langweiliges Grau, welcher seinen Höhepunkt noch lange nicht erreicht hat, denn nach Auffassung der Gartenguerillos wird sich der Kampf auch in den kommenden Jahren weiter verschärfen.
Gartenguerillos haben eine faszinierende Mission vor Augen! Guerilla Gardening oder auch Urban Gardening bedeutet eine Mission erfüllen zu wollen dabei spielt es für überzeugte Gartenguerillos überhaupt keine Rolle, ob ein Großteil eventuell im Konflikt mit dem Gesetz stehen könnte, wichtig ist das Ziel, welches es gilt in die Tat umzusetzen. Ein Verein mit dem Namen Green City e.V. hat sich zum Beispiel in München mit zahlreichen Aktionen eine breite Unterstützung zugesichert, welche selbst bei Alt-Oberbürgermeister und Ehrenmitglied Christian Ude politische Anerkennung findet. Vermeintlich unansehnliche Schandflecke, welche nicht nur Verkehrsinseln, Parkanlagen oder Gassen der Innenstadt in sprichwörtlich besagte graue Fleckchen verwandelt haben, sollen mit weitreichenden Aktionen zu neuen Leben erweckt werden. Das Ziel der Mission München wieder zukunftsfähig und ansehnlicher werden zu lassen lautet die Kampfansage von Green City e.V. mit deutlichen Worten Straße für Straße als Lebensraum zurückzugewinnen. Doch Urban Gardening arrangiert sich in zahlreichen Metropolen nicht nur mit der Bepflanzung vermeintlich unansehnlicher grauer Schandflecke, sondern auch im Bereich Mobilität und Energie sorgen Gartenguerillos mit Aktionen immer wieder für Aufsehen.

Auch in der Hauptstadt Berlin sorgen Gartenguerillos für Aufsehen!

In einer heimlichen Nacht und Nebel Aktion schleichen Gartenguerillos durch die Straßen der Hauptstadt Berlin, stets ein Ziel vor Augen, den Schandflecken der Metropole neues Leben einzuhauchen. Schwer bewaffnet mit Stiefmütterchen, Gartengeräten und Samenbomben rücken motivierte Anarchisten, Globalisierungskritiker oder Umweltaktivisten den Schandflecken zu Leibe. Wachsendes Unkraut aus dem Asphalt ist nicht nur ein Schandfleck für die Hauptstadt Berlin, sondern wirft einen unschönen Schatten auf eine ansonsten blühende Metropole im Herzen Europas. Auch brachliegende Grundstücke in Stadtbezirken wie Prenzlauer Berg, Kreuzberg oder Friedrichshain wimmelt es teils von regelrechten Müllbergen an Elektronikschrott. Ein Grund mehr für Guerilla Gardening Aktivisten in Erscheinung zu treten, denn hier heißt es aufräumen und sauber machen, um Platz für neue Grünflächen zu schaffen. Hierbei können Aktionen der Gartenguerillos entweder aus ökologischem Anliegen heraus geschehen, welche zudem einen politischen Hintergrund beinhalten, mit denen deutliche Signale in Richtung Politik gesendet werden etwas mehr für die Umwelt beizutragen.

Urban Gardening - wie alles begann!

Angefangen hatte das illegale Bepflanzen bereits in den siebziger Jahren, denn New York City gilt bis zum heutigen Tag, als Vorläufer des sogenannten Guerilla Gardenings. Angeführt und ausgelöst von dem Engländer Richard Reynolds erlebt Urban Gardening ein regelrechtes Revival, welches als grüne Welle auf nahezu alle wichtigen Metropolen Europas übergegriffen hat. Ausschlaggebend für die Mission Richard Reynolds waren die seiner Meinung nach grau und hässlich wirkenden Straßen der britischen Hauptstadt London. Bewaffnet mit Gartengeräten und Handschuhen machte sich Richard Reynolds von diesem Augenblick an daran, das Gesamtbild der Londoner Innenstadt mit unterschiedlichen Blumen zu verschönern. Dass diese gut gemeinten Aktivitäten alles andere als legal waren, war sich Richard Reynolds von Beginn an durchaus bewusst, doch ließ er sich vielleicht gerade deshalb nicht von seinem Vorhaben abbringen, London zu einem ansehnlicheren Aussehen zu verhelfen. Immer wenn es nachts wurde in London, machte sich Richard Reynolds als überzeugter Guerilla-Gärtner auf den Weg einen vermeintlichen Schandfleck der Londoner Innenstadt mit Grünpflanzen zu bereichern. Heute gibt es sogar im Internet eine eigene Webseite, welche Gleichgesinnten Urban Gardenings hilfreiche Tipps gibt, um einen erfolgreichen weltweiten grünen Krieg gegen kahle Flecken in den Metropolen den Kampf anzusagen. Was für die britischen Guerilla Gardenings London ist, ist für deutsche Gartenguerillos die Hauptstadt Berlin, welche als Guerilla-Metropole einen regelrechten Boom erlebt. Verantwortung zu übernehmen, während Politiker tatenlos dasitzen und einfach nichts tun, die Mission Urban Gardening wird unaufhaltsam weitergehen, der Umwelt zuliebe!

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