Social Monitoring

soll rechtzeitig vor Fehlentwicklungen warnen

e-Trado GmbH

Tauschen oder verschenken, anstatt wegzuwerfen - mit FoodSharing und FoodSwap keine Utopie mehr

Kein Essen in den Müll

2014 Sie glauben gar nicht, wie viele Menschen heutzutage in Armut leben, damit sind nicht etwa die Einwohner ärmlicher Regionen wie Afrika, Asien oder Lateinamerika gemeint, sondern die Rede ist von denjenigen, welche innerhalb Deutschlands unterhalb der Armutsgrenze ihr da sein pflegen. Ja ganz richtig gelesen, auch im vermeintlich reichen Deutschland leben Menschen, welche einen erbitterten Kampf ums Überleben führen müssen. Sicherlich kommen mitunter wieder ein paar unangemessene Kommentare wie, sind einfach zu faul zum Arbeiten oder einfach nur auf Kosten anderer leben zu wollen. Dieses mag bei einigen Personen vielleicht zutreffend erscheinen, doch nicht alle sind faul, nur weil sie ein Leben in Armut führen müssen. Es gibt mitunter Schicksale, welche kaum jemand vorhersehen dürfte und eben genau diese Menschen benötigen einfach Hilfe. Diese Hilfe bedeutet nicht, dass diesen Menschen Geld zugesteckt wird, sondern einfach von dem abzugeben, was ohnehin unweigerlich in der Bio-Tonne landet. Genau das, denn was jährlich allein in Deutschland sprichwörtlich gesagt im Müll landet, dürfte mit Recht als Lebensmittelverschwendung bezeichnet werden. Doch nicht alle Menschen denken so, wie zum Beispiel "Valentin Thurn" oder "Yelda Yilmaz und Swantje Havermann", welche auf eine geniale Geschäftsidee gekommen sind. Diese Idee dient nicht dazu, um innerhalb kürzester Zeit vom Tellerwäscher zum Millionär aufzusteigen, sondern anderen Menschen, welche in Not geraten sind zu helfen.

Ein Gefühl von Nächstenliebe, welches aus innerer Überzeugung entstanden ist und gleichzeitig einen Hauch von Mutter Theresa in sich birgt. Leider sind diese Tugenden nur allzu oft in Vergessenheit geraten, wobei viele vergessen, wie schnell einen selbst ein unvorhergesehenes Schicksal wiederfahren könnte. Deshalb sollten wir einfach alle ein wenig mehr Zivilcourage an den Tag legen, um von dem etwas abzugeben, was ohnehin nicht gebraucht wird. So wie ein Aufruf von Valentin Thurn, welcher auf der Internetplattform von FoodSharing nachzulesen ist und Folgendes besagt: Lebensmittel teilen, statt wegzuwerfen! Eine unmissverständliche, klare und deutliche Aussage, denn allein die erwiesenen Statistiken, welche verdeutlichen, wie viele Lebensmittel jährlich allein in Deutschland sprichwörtlich gesagt auf dem Müll landen, lassen einem die Haare zu Berge stehen. Die einen werfen noch genießbare Lebensmittel einfach weg, wogegen andere wiederum hungern müssen, das kann und darf in einer wohlhabenden Gesellschaft wie wir diese in Deutschland erfahren dürfen einfach nicht sein! Allein ein Blick auf die Internetplattform FoodSharing wird Ihnen verdeutlichen wie ernst es mit diesem Aufruf von Valentin Thurn gemeint ist. Es kann letztendlich so einfach sein, denn geben, nehmen und teilen sollte im modernen 21. Jahrhundert eigentlich eine Selbstverständlichkeit geworden sein. Leider sieht die Realität alles andere, als selbstverständlich aus! Dabei müssten Sie überflüssige noch verwertbare Lebensmittel einfach nur auf der Internetplattform FoodSharing eintragen, um hilfsbedürftigen Menschen somit die Chance zu geben, sich einige dieser zwingend benötigten Dinge nehmen zu können. Doch Valentin Thurn steht mit FoodSharing nicht alleine da, denn auch zwei reizende Damen "Yelda Yilmaz" und "Swantje Havermann" Betreiberinnen des Start-ups FoodSwap haben mit ihrer Internetplattform eine Möglichkeit erschaffen, um selbst gemachte Leckereien mit anderen Menschen zu teilen.

Sowohl FoodSharing als auch FoodSwap sollten ein Beispiel für uns alle sein, denn es macht einfach Spaß Dinge mit anderen Menschen zu teilen. Einfach eine gute Tat vollbringen, diese Tugend wurde bereits ehemaligen Jung- und Thälmannpionieren in der damaligen DDR mit auf den Weg gegeben. Doch leider haben viel zu viele diese Tugenden vergessen, verdrängt oder einfach nur missverstanden. Yelda Yilmaz und Swantje Havermann haben mit der Internetplattform aus Hamburg eine Basis erschaffen, welche es Menschen erlaubt eigene Rezepte untereinander auszutauschen oder gar zur Verkostung anzubieten. Aus diesem Grund planen und realisieren diese beiden geschäftstüchtigen hoch motivierten Damen regelmäßig Veranstaltungen, zu denen jedermann herzlich eingeladen ist. Aber auch Valentin Thurn hat mit FoodSharing eine Möglichkeit geschaffen, Nahrung nicht in den Müll landen zu lassen, welche es sowohl Privatpersonen, Händlern oder Produzenten erlaubt überschüssige Lebensmittel aller Art kostenlos anzubieten oder für den Eigenbedarf einfach abholen zu können. Zwei Projekte, welche durchaus als Pionier angesehen werden dürfen. FoodSharing bedeutet letztendlich nichts anderes, als Essen zu teilen, ohne hierfür eine Gegenleistung in finanzieller Art zu erwarten, wogegen FoodSwap es erlaubt einfach Dinge mit anderen zu teilen. Ziel ist es bei beiden Ideen kein Essen wegwerfen, kein Essen in den Müll.


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